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Der Große Rat erobert Dresden im Sturm!

Geschrieben von Creativstation.

Die erste Gruppenreise unseres neuen Vorsitzenden des Großen Rates Reimund Niederhöfer, lag in den Händen der Bohr GMBH Busreisen und Touristik. Dass dies Reisespezialisten sind, spürten wir zu jeder Zeit.

28 Personen machten sich auf den Weg nach Dresden. Darunter, welche Freude, vier noch junge Große Räte mit ihren Frauen. Sie hatten sich im hinteren Teil des 50er Buses platziert und waren super gut gelaunt. Dieses Jungvolk gibt Hoffnung, dass es mit unseren Kulturreisen weitergehen wird.

Im Nieselregen ging es los und nach kurzem Stau bei Ginsheim riss die Wolkendecke auf. Bis Eisenach gab es herrlichen Sonnenschein. Ideal jetzt für unser Meenzer Frühstück „Weck, Worscht un Woi“. Doch oh Schreck, von unseren 14° in Weisenau, waren es hier plötzlich nur noch 9° und eisiger Wind. Nach kurzem Stopp ging es nun an einer unendlich langen LKW-Schlange vorbei. Das waren bestimmt 99% polnische oder andere östliche Lastwagen. Pünktlich nach 7 Stunden incl. Pausen fuhren wir in Dresden von Blasewitz aus über „Das blaue Wunder“ nach Loschwitz. Es folgte unser erster Besichtigungspunkt. Es ging mit der Standseilbahn hoch in das Wohngebiet „Weißer Hirsch“. Diese Bahn ist ähnlich der Nerobergbahn, nur wird das Zugseil von einem zentralen Elektromotor gesteuert. Die tolle Aussicht auf Dresden wurde durch Regen und starkem Wind getrübt und der Luisenhof für Kaffee und Kuchen, war bei diesem Wetter leider geschlossen. So ging es zum Einchecken ins Hotel „Pullmann“, ein 17 Stockwerkhaus in der Pragerstrasse, unweit der Altstadt. Ein tolles Menü erwartete uns. Der Tag klang aus mit vielen Blicken auf das Handy und der Zufriedenheit, dass Mainz 05 gegen Frankfurt noch ein Unentschieden schaffte.

Am nächsten Morgen wurde uns, bei schönstem Sonnenschein, unsere Stadtführerin Annett vorgestellt. Eine exzellente Dresden-Kennerin die diesen Job schon seit 35 Jahren ausübt. Mit heller, klarer Stimme, gewitzt mit viel Humor wie z.B. “diese angehängte Feuertreppe schreit echt nach Feuer“ erklärte sie uns manche Kuriosität der Stadt. Wir erfuhren, dass der BH, der Bierdeckel, die erste Milchschokolade hier erfunden und die Spiegelreflexkamera Zeiss Ikon hier gebaut wurde. 70 qm Wohnungen in den Plattenbauten kosten ca. 600 Euro warm. Wir sahen das neue Glashaus in dem der VW E-Golf zusammengebaut wird. Als wir in der Straße mit 160 Kneipen waren, gab es Freudenschreie aus den hinteren Busreihen. Auf dem Weg zur Kunst-Hof- Passage sahen wir Erich Kästners Geburtshaus. Imponiert haben uns in der Gartenstadt und im Preußischen Viertel die großzügigen Gartenanlagen. Am Elbufer stoppte der Busfahrer hinter einem fahrenden Bäcker. Die Bäckersfrau verkaufte uns Eierschecken, ein Blechkuchen mit Eierquark unter einer festen, köstlich gezuckerten Kakaodecke.

Dresden war 1945 fast komplett vom Bombenhagel zerstört worden. Annett zeigte uns an Hand von Bildern die alten und die neu entstandenen Straßenzüge. Wir liefen am Fürstenzug vorbei, durch den Zwinger und bewunderten die Zeit von August dem Starken, der gleichzeitig Kurfürst von Sachsen und König von Polen war. Die Stadtführung mit dem Bus und zu Fuß endete am Sophienkeller. Ein Dank an Annett war natürlich ein 3fach donnerndes Helau. Sie war echt „a nett“.

Das Mittagessen war ein „highlight“. Sächsisches Gelage in einem urigen Keller. Ein Geheimtipp den man sich merken sollte (0351 49726). Flankiert von vielen Hellebarden ging es mehrere Stufen hinab. Hier wurde direkt vor unseren Augen frisches Brot gebacken. Die Bedienungen Knechte wie Mägde, waren alle in barocker Kleidung. Es folgte eine kalte Vorspeise auf Holzetagiere, Kartoffelsuppe mit Kümmelwürstchen, ein reichliches Buffet und als Krönung ein riesengroßes Spanferkel. Wir haben nur die Schinken geschafft! Zum Nachtisch gab es ein vorzügliches Quarkkeulchen. Nun hatte jeder einige Stunden Freizeit. Uns reizte natürlich die wiederaufgebaute Frauenkirche. Imponierend und unvergesslich. Dieser wunderschöne Altarteil, kombiniert mit Natur- und Kunststein mit weißen und vergoldeten Figuren zeigt uns, dass man auch in modernen Zeiten noch solch wunderschöne Kleinode bauen kann.

Zu Fuß ging es ins Hotel zum Vorbereiten auf unseren Opernbesuch. Unser Bus musste durch eine Pegida Demonstration fahren. Sie fand auf dem Opernplatz statt, löste sich aber durch den beginnenden Regen bald auf. Die Semperoper ist ein Erlebnis! Der Rundgang mit der interessanten Decke, die Treppenaufgänge, die Kronleuchter, die Königsloge und die vier Rundlogengalerien begeistern jeden Opernhausfan. Auf dem Spielplan stand La Boheme in italienischer Sprache, aber mit eingeblendetem deutschen Text. Hervorragende Stimmen, ein tolles Orchester, eine passende Dekoration, ein fantastischer Mittelteil mit einer sagenhaften Marktszene einschließlich eines Kinderchores und natürlich Rudolfo mit der totkranken Mimi. Nicht zu vergessen die Arie der Musette. Es war wie immer ergreifend.

Schon in der Nacht fing das Sturmtief „Herwart“ an, unsere Hotelfassade zu bearbeiten. Unser Busfahrer Dirk hatte auf dem Heimweg echt alle Hände voll zu tun, um die südlichen Ausläufer dieses Nordorkans, der mit seinem Bus spielte, zu bekämpfen. Zweimal mussten wir, wegen umgestürzter Bäume, mit polizeilicher Hilfe, auf die linke Fahrspur wechseln. Aber gen Westen wurde es immer besser und so manches Fläschchen der 2 Meiers wurde aufgezogen.

Dresden und La Boheme haben uns beeindruckt. Diese Reise hat sich echt gelohnt.

Josef Baroli 

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Pressemeldung Gemeinschaftssitzung KCK & CCW am 28.1.2018 in der Rheingoldhalle

Geschrieben von Creativstation.

Mainz& schreibt:

Es wird ein spannendes „Best of“ zweier großer Mainzer Fastnachtsvereine werden: Der Carneval Club Weisenau (CCW) und der Karneval Klub Kastel (KCK) laden im kommenden Jahr erstmals zu einer großen Gemeinschaftssitzung in die Mainzer Rheingoldhalle. Am 28. Januar 2018 präsentieren beide Vereine das Beste aus ihren beiden Sitzungen gemeinsam, „es wird eine außergewöhnliche Sitzung“, verspricht CCW-Präsident Klaus Hafner. „Ich finde es spannend, ein ‚Best of‘ von zwei Seiten des Rheins zu bringen“, sagte KCK-Präsident Dirk Loomans. Die Zuschauer dürfen sich auf sechs Stunden Programm mit vielen Highlights freuen: Rüdiger Schlesinger, Hansi Greb und Bernhard Knab, die Altrheinstromer, die Mainzer Hofsänger und Comedian Woody Feldmann werden unter anderem dabei sein.

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